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   Melanie Schmelz 
Parondontitisbehandlung

Zahnfleischerkrankungen – Parodontose – ist ein weit verbreitetes Krankheitsgeschehen. Durch akute oder chronische Entzündungszustände werden Zahnfleisch und Kieferknochen abgebaut.

Es kann zu Zahnlockerung, im schlimmsten Fall zu Zahnverlust kommen.
Bakterien, die eine Parodontitis verursachen, können über das Blutsystem im Organismus verbreitet werden und zu allgemeinen medizinischen Komplikationen wie Herzerkrankungen (Endokarditis), Frühgeburten, Atemwegserkrankungen u.v.m. führen.

Zur Behandlung und Vermeidung einer Parodontitis wird durch gezielte Reinigung der entzündeten Zahnfleischtaschen ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert. Um den Behandlungserfolg längerfristig zu sichern und auch entzündungsverursachende Bakterien auszuschalten, ist eine Laserdesinfektion der Zahnfleischtaschen zu empfehlen.

Unterstützend ist es sinnvoll ein engmaschiges PZR Recall durchzuführen.

 

Bei aggressiven Taschen kann die Behandlung durch einen Bakterientest und / oder den Perio Chip erweitert werden.

 

Perio Chip:
Der Perio Chip ist ein kleiner Gelatine-Chip, der 36% des Antiseptikums Chlorhexidin enthält und direkt und schmerzfrei in die Zahnfleischtasche appliziert wird. Dort löst er sich innerhalb von 7 Tagen auf und gibt dabei langsam und kontinuierlich den Wirkstoff ab, so dass über den Zeitraum von einer Woche Bakterien und Keime aktiv bekämpft werden.
Die Wirkung des Perio Chips hält bis zu elf Wochen an und wird vorwiegend zur Behandlung von einzelnen Zahnfleischtaschen.

Um die besten Erfolge zu erzielen, sollte nach 3 Monaten ein neuer Chip in die Tasche gesetzt werden.

 

Bakterientest:
Im Zentrum der heutigen Betrachtungsweise parodontaler Erkrankungen und deren Bekämpfung stehen spezielle Bakterien in den Zahnfleischtaschen. Diese sogenannten parodontalpathogenen Bakterien haben für die Entstehung und das Fortschreiten der Parodontitis eine entscheidende Rolle.
Bei der Mehrzahl der parodontal erkrankten Patienten genügen intensive Reinigungsmaßnahmen in den Zahnfleischtaschen und ggf. chirurgische Taschenkorrektur um den Krankheitsverlauf zu stoppen. Anders ist es bei besonders schweren Fällen mit einem aggressiven Fortschreiten sowie bereits vorhandener starker Schädigung des Halteapparates: Hier trifft die sogenannte konventionelle Parodontaltherapie auf ihre Grenzen.

Inzwischen gibt es mikrobiologische Nachweisverfahren, die in jeder zahnmedizinischen Praxis durchgeführt werden können. Die Ergebnisse des Testes entscheiden über die weiteren Behandlungsmethoden.

Kontakt:

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